Kontaktlinsen sind optische Hilfsmittel und bieten eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Brille. Die Linsen liegen nicht unmittelbar auf der Hornhaut, sondern schwimmen auf einem feinen Tränenfilm davor. Kontaktlinsen werden unterschieden zwischen harten und weichen Linsen. Mit ihnen können die häufigen optischen Fehlsichtigkeiten, wie die Kurzsichtigkeit, die Weitsichtigkeit und andere Erkrankungen korrigiert werden, oft besser als mit einer Brille.

Nicht nur Erwachsene, auch Kinder, tragen heute sehr häufig Kontaktlinsen. Schon aus dem Grund, dass sie viel bequemer sind als die Brille.

Bereits Kinder ab dem achten Lebensalter können erfahrungsgemäß schon sehr gut mit Kontaktlinsen umgehen, genau wie Teenager. Auch fühlen sie sich wohler mit Kontaktlinsen, als mit einer Brille. Augenärzte raten bei Kindern unter zwölf Jahren nur in Ausnahmefällen zu Kontaktlinsen und auch erwachsene Trauen den jüngeren Kindern den Umgang mit den empfindlichen Sehhilfen erst ab einem bestimmten Alter zu. Dies aber zu Unrecht, wie eine Studie belegt. Es wurden 169 Kinder und auch Teenager in einem Zeitraum von drei Monaten beobachtet, wie sie im Umgang mit den Linsen zurückkommen. Dabei kamen beste Ergebnisse raus, sowohl bei Kindern zwischen acht und zwölf Jahren, als auch bei Kindern zwischen dreizehn und siebzehn Jahren.

Einen großen Vorteil bieten Kontaktlinsen bei Kindern, da sie beim Sport und anderen Freizeitaktivitäten gegenüber einer Brille nicht störend sind. Kinder sollten mit der Pflege und dem Einsetzen der Linsen bereits nach dem ersten Tragen vertraut gemacht werden.

Vor der Verwendung von Kontaktlinsen bei Kindern sollte von einem Augenarzt oder einen Optiker die Verträglichkeit abgeklärt werden. Werden die Kontaktlinsen gut vertragen, steht der Verwendung dieser nichts im Weg.

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